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Ausstellungen - Veranstaltungen - Termine

Neben den fest etablierten Exponaten zeigt das Deutsche Hugenotten-Museum auch zeitlich begrenzte Sonderausstellungen. Aktionen zu örtlichen Festen und kulturelle Veranstaltungen runden das Angebot ab.

Die Weser und Bad Karlshafen

Ein Ausstellung mit Fotografien aus dem 20. Jahrhundert anlässlich der Wiedereröffnung des historischen Hafens

Historisches Bild der Weser in Bad Karlshafen

Deutsches Hugenottenmuseum Bad Karlshafen Die Weser und Bad Karlshafen. Eine Ausstellung mit Fotografien aus dem 20. Jahrhundert anlässlich der Wiedereröffnung des historischen Hafens

Die an der Weser gelegene Barockstadt Bad Karlshafen wurde 1699 von Landgraf Karl von Hessen-Kassel gegründet, um Hugenotten, evangelisch-reformierte Glaubensflüchtlingen aus Frankreich, anzusiedeln.

Im Zusammenhang mit den ehrgeizigen Plänen, einen Kanal zu graben, wollte der Landgraf die Zölle (Stapelrecht) von Hannoversch Münden umgehen und eine neue Wasserstraße von der Weser bis in die Residenzstadt Kassel bauen lassen.

Das historische Hafenbecken in Bad Karlshafen ist ein Dokument dieses unvollendeten Vorhabens. Die umfangreichen Bauarbeiten am alten Hafenbecken, das mehrere Jahre trocken gelegt war, werden 2019 abgeschlossen. Freizeitkapitäne können dort in Zukunft vor Anker gehen, da die Wiederanbindung an die Weser ein zentrales Ziel der Maßnahme ist.

Anlässlich der Wiedereröffnung des historischen Hafens zeigt das Deutsche Hugenottenmuseum in Bad Karlshafen die in Kooperation mit der Bad Karlshafen GmbH und dem Heimatverein Karlshafen e.V. konzipierte Sonderausstellung "Die Weser und Bad Karlshafen.

Ein Ausstellung mit Fotografien aus dem 20. Jahrhundert". Frachtschiffe auf der Weser, Personenschifffahrt, Flößerei, Motorbootrennen, Hochwasser, Schwimmbäder, die erste Weserbrücke und vieles mehr sind Motive der Schwarzweißfotografien. Wichtig war den Ausstellungsmachern Andrea Emmel und Christian Schäfer, dass Menschen gezeigt werden.

Eröffnet wird die Sonderausstellung, zu der es auch einen Kalender gibt, am Sonntag, 19. Mai 2019 (Internationaler Museumstag), um 11.15 Uhr. Bis zum 18. August 2019 kann sie besichtigt werden.

Öffnungszeiten des Deutschen Hugenottenmuseums: Dienstag bis Freitag 10.00 bis 17.00 Uhr; Samstag, Sonntag & Feiertage 11.00 bis 18.00 Uhr.

Adresse: Deutsches Hugenottenmuseum, Hafenplatz 9a in 34385 Bad Karlshafen; www.hugenbottenmuseum.de; E-Mail: Hugenottenmuseum@t-online.de; Tel. 05672 1410.

Text: Dr. Andreas Flick

Abbildungen:
Die überflutete untere Weserstraße im Sommer Mitte der 1950er Jahre

Der Raddampfer "Kronprinz Wilhelm" beim Ablegemanöver (Bildarchiv des Heimatvereins Bad Karlshafen e.V. Fotografin: M.-L. Borckenhagen)

Der Kalender 2019 zur Ausstellung ist für 12,90 € in Bad Karlshafen erhältlich.

Karl-Barth-Ausstellung im Deutschen Hugenotten-Museum in Bad Karlshafen, Eröffnung am 7. September um 11 Uhr

Ausstellungsplakat Karl Barth

Mit einem Karl-Barth-Jahr erinnert der Reformierte Bund gemeinsam mit der Evangelischen Kirche in Deutschland und der Union Evangelischer Kirchen an den 1968 verstorbenen Theologen, der auch als Kirchenvater des 20. Jahrhunderts gilt.

Der gebürtige Schweizer war 14 Jahre in Göttingen, Münster und Bonn Theologieprofessor, ehe er 1935 Deutschland verlassen musste. Er war Mitstreiter im Kirchenkampf und dann von der Schweiz aus Mahner und Warner in den kirchlichen und gesellschaftspolitischen Entwicklungen.

Karl Barth hinterließ mit seiner "Kirchlichen Dogmatik" ein fast 10.000-seitiges Monumentalwerk. Aus Anlass seines 50. Todesjahres wurde auch eine Wanderausstellung erstellt, die vom 7. September bis zum 31. Oktober 2019 im Sonderausstellungsraum des Deutschen Hugenotten-Museums in Bad Karlshafen präsentiert wird.

Zur Ausstellungseröffnung am Samstag, 7. September um 11:00 Uhr, berichtet Pastor i.R. Klaus Bröhenhorst aus Hildesheim über Leben und Werk Barths, wobei Aussagen zu den Hugenotten und Johannes Calvin besonders beleuchtet werden.

Die Ausstellung besteht aus 16 Tafeln und wird durch Vitrinen mit Veröffentlichungen Karl Barths ergänzt. Zu der Wanderausstellung wird es auch ein Begleitheft geben.

 

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