Gottesdienste im Freien - Kirche in der Wüste

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Einführung - Versammlungen der Hugenotten im Freien (Assemblées)

Nach dem Erlass des Edikts vom Nantes im Oktober 1685 durch den französischen König Ludwig XIV. war es den Hugenotten verboten, in seinem Land in Kirchen oder öffentlichen Gebäuden zum protestantischen Gottesdienst zusammenzukommen. Viele Hugenotten verließen deshalb ihre französische Heimat, andere kamen als "Kirche in der Wüste" zu geheimen Versammlungen in Steinbrüchen und an anderen Orten zusammen.

Schon vorher hatten zur Zeit der spanischen Fremdherrschaft in den Niederlanden nach Verboten protestantischer Gottesdienste in Antwerpen und an anderen Orten 1566 "Heckenpredigten" für Calvinisten bzw. Hugenotten stattgefunden. Die Tradition der "Assemblées" wurde in der französischen reformierten Kirchen bis zur Gegenwart beibehalten. (Jochen Desel)

Gottesdienst in der Wüste
Assemblée dans le désert
J.J. Storni nach L. Belotti 1775
Gottesdienst in der Wüste
L'Assemblée du Désert
Jeanne Lombard 1934
Taufe in der Wüste
Le Baptéme clandestin
Jeanne Lombard 1925
Gottesdienst in der Wüste
Holzstich eines anonymen Künstlers
Heckenpredigt bei Antwerpen
Radierung um 1680
Jan Luyken
Assemblée in Alès
Stich nach Zeichnung von Jules Salles 1856
Une Assemblée du Désert surprise par les Soldats
Graphik nach einem Gemälde von Karl Girardet, Paris 1845
Gottesdienst im Steinbruch
Kupferstich 1780
Benoit Louis Henriquez
Calvins Predigt in der Felsengrotte bei Poitiers
Radierung - datiert 1784
Daniel Chodowiecki (1726-1801)
Heckenpredigt der Reformierten
Radierung - datiert 1566
nach Merian Theatrum Europäum

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