Ausstellungen - Veranstaltungen - Termine

Neben den fest etablierten Exponaten zeigt das Deutsche Hugenotten-Museum auch zeitlich begrenzte Sonderausstellungen. Aktionen zu örtlichen Festen und kulturelle Veranstaltungen runden das Angebot ab.

Baustelle ist Schaustelle: Das Baustellen-ERLEBNIS-Programm startet

Die Hafenöffnung in Bad Karlshafen kommt - Bad KarlsHAFEN schleust an! Der erste Spatenstich für die Hafenschleuse mitten in der barocken Altstadt am 12. Juli ist sogleich der Startschuss für ein spannendes Baustellen-ERLEBNIS-Programm rund um den Hafen, das Baustelle und Altstadt in Szene setzt.

Dieses 18monatige Baustellenbegleitprogramm soll eine anregende und facettenreiche Auseinandersetzung mit den Themen Baustelle, Hafen, Wasser, Wandel und Stadtgeschichte ermöglichen. Zugleich soll damit während der Bauzeit eine lebendige und offene Altstadt präsentiert werden. Bürgermeister Ullrich Otto sagt dazu: "Wir begrüßen besonders, dass sich die Bürgerinnen und Bürger aktiv einbringen können - und gerade nicht nur "Highlights" von außen geholt werden." Prof. Dr. Bernd Schabbing, Geschäftsführer der Bad Karlshafen GmbH ergänzt: "Es gibt bereits eine gute Resonanz von Partnern, die hoffnungsvoll stimmt. Alle Institutionen, Vereine, Betriebe und BürgerInnen sind herzlich eingeladen, sich mit ihren Ideen rund um den Hafen zu beteiligen."

Die Bad Karlshafen GmbH hat die Koordination des Baustellen-ERLEBNIS-Programm übernommen und wird den Akteuren Unterstützung bei Ideen, Konzepten und deren Umsetzung anbieten. Zudem werden bewährte Events rund um den Hafen, wie Hafen- und Weserbeleuchtung weiter geführt und gestärkt.

Immer sonntags um 15.00 Uhr wird es zudem im Wechsel Führungen zur Architektur und Bedeutung des Hafens und zur Baustelle geben - ein Highlight für Technikfans -, da hier ein Blick hinter die Kulissen bei der Entstehung des einzigartigen Barockhafens gewähren wird. Vorträge rund um die Bedeutung des Wassers, Kinderführungen mit Schatzsuche und Diskussionsrunden sind für das laufende und kommende Jahr anvisiert.

Finanziert wird das begleitende Baustellenprogramm aus Mitteln des Förderprogrammes "Städtebaulicher Denkmalschutz" des Landes Hessen und des Bundes, der Bad Karlshafen GmbH und der Werbegemeinschaft. Otto erläutert dazu: "Als Teil der Gesamtfinanzierung der Hafenbaustelle sind Fördermittel für die Kommunikation der Baumaßnahmen sowie der Ziele und Zukunft des Hafens nach Fertigstellung bereit gestellt worden. Wir freuen uns, dass wir für die Umsetzung dieser Kommunikation und für die Gewinnung weiterer Partner - und weiterer Budgets - die Bad Karlshafen GmbH als Koordinierungs- und Umsetzungspartner gewonnen haben." Stefanie Müller, beim Bauamt für die Koordination der Baustelle verantwortlich, ergänzt: "Wir hoffen, dass so die BürgerInnen einen guten Zugang und Informationen gewinnen, was die nächsten 18 Monate passiert. Das betrifft auch mögliche Sperrungen - denn ein Teil des Baustellenbegleitprogramms ist auch, dass alle Bürger möglichst immer aktuelle und gute Informationen bekommen zu dem, was an Sperrungen und Veränderungen an der Baustelle kommt.

Als erste Botschaft in die Region erscheint in den nächsten Tagen ein Info-Journal, das 50.000 Haushalte im Umland erreichen wird. Beteiligt daran sind die Werbegemeinschaft Bad Karlshafen, das Schreibwarenfachgeschäft Meinhardt und das Antiquariat Schäfer in der Altstadt sowie der Campingplatz und die Dr. Ebel Fachklinik Carolinum in Bad Karlshafen. Mit dem Info-Journal lädt Bad Karlshafen die Region ein: "Kommen Sie und entdecken Sie die Stadt am Wasser!"

Um ein möglichst abwechslungsreiches Baustellen-ERLEBNIS-Programm zu gestalten, lädt die Bad Karlshafen GmbH alle Vereine, Verbände und Akteure der Stadt ein, ihre Ideen zu Veranstaltungen rund um den Hafen zu melden. Seitens der Bad Karlshafen GmbH wird Hilfestellung bei der Koordination, Abwicklung und Vermarktung der Veranstaltungen geleistet. Gemeldet werden können beispielsweise Vorträge, Führungen, Feiern oder Ausstellungen, die mit den Themen Hafen, Wasser, Wandel oder Stadtgeschichte zu tun haben.

Ansprechpartner für das Baustellen-ERLEBNIS-Programm sind Claudia Fritz und Andrea Emmel von der Bad Karlshafen GmbH. Weitere Infos dazu auch unter www.bad-karlshafen-tourismus.de

Bild 1: Bad Karlshafen schleust an! - Ein Blick auf die historische Altstadt, deren Hafen zur Weser hin geöffnet wird.

Flyer zum Download

"Here I stand, Martin Luther, die Reformation und die Folgen"
Sonderausstellung im Deutschen Hugenotten-Museum vom 10.09.2017 - 04.11.2017

Anlass ist die 500-jährige Wiederkehr der Veröffentlichung der 95 Thesen durch Martin Luther. 30 Poster mit modernen Infografiken laden dazu ein, sich mit der Reformationszeit und der Geschichte des Protestantismus auseinanderzusetzen.

Inhalt der Ausstellung
Ausgehend von der Biographie Martin Luthers wird ein Blick in die Zeit vor der Reformation geworfen, Anschließend zeigt die Schau die reformatorische Dynamik, die sich nach der Veröffentlichung von Luthers 95 Thesen gegen den Ablasshandel entstand. Sie behandelt zentrale Fragen der Reformationsgeschichte. Was war eigentlich das Neue an Luthers Theologie? Was passierte in Wittenberg 1517? Wie verbreitete sich die neue Lehre?

Die Zeit zwischen 1520 und 1530 war eine Zeit des Umbruchs, auch für die Geschlechterrollen. Dass auch Frauen in der Reformation ihre Rolle spielten, wird heute oft vergessen. Ein weiterer Fokus der Ausstellung liegt auf der Ausbreitung des Protestantismus in den USA. Nicht zuletzt klärt sie die Frage, was Martin Luther King eigentlich mit dem deutschen Reformator gemeinsam hat.

Baustellen-Erlebnis-Programm:
Eine feste Burg ist unser Gott
Konzert zum Luther-Jahr am 24.11.2017

Durch die Reformation entstand in Deutschland und Europa eine neue Art der Kirchenmusik. Luther verfasste mit eigener Hand eine Reihe von deutschsprachigen Kirchenliedern, die die Gemeinden in ihrem Glauben stärken sollten. Diese Neuorientierung hatte einen bedeutenden Einfluss auf die geistliche Musik in den folgenden Jahrhunderten.

Die Werke, die "Klangrede" in diesem Programm aufführt, vom schlichten Luther-Choral bis hin zu Arien von J. S. Bach, verstehen sich als Beispiele dieser Tradition und sind beseelt von dem Bemühen, dem Zuhörer das Wort Gottes nahe zu bringen und seine Gefühle an zu sprechen.

Der Begriff "Klangrede" wurde von dem Musiker und Musiktheoretiker Johann Mattheson (1681-1764) geprägt. Er wollte damit verdeutlichen, dass die Musik sich der Bedeutung des Textes unter zu ordnen hat und die Affekte des Wortes die Ausführung der Musik bestimmen.

Das Ensemble Klangrede (Cornelia Fiebig, Sophran; Christiane Wittekind, Querflöte; Marion Linse, Violine; Sonja Lehmann, Cello und Christian Schäfer, Chembalo) beschäftigt sich intensiv mit dieser Auseinandersetzung von Wort und Musik und verdeutlicht so auch in der instrumentalen Begleitung die Freude, den Schmerz, die Sehnsucht und Liebe, von der die Sängerin singt.

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