Geschichte - 3. Hugenotten in Frankreich

1. Wie die Hugenotten zu ihrem Namen kamen
2. Geschichtlicher Überblick von Calvin bis zum Großen Kurfürsten
3. Hugenotten in Frankreich - die französische Reformbewegung
4. Der französische Reformator Calvin
5. Bartholomäusnacht - der erste Pogrom der Neuzeit
6. Vom Edikt von Nantes 1598 zum Edikt von Fontainebleau 1685
7. Die Flucht der Hugenotten
8. Landkarten

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Das Leben und Wirken des Genfer Reformators Johannes Calvin (von Jochen Desel)

Die französische Reformbewegung

Die Gedanken der Reformation Martin Luthers konnten sich nach dem Wittenberger Thesenanschlag 1517 auch in Frankreich ausbreiten.

Die französische Reformbewegung war bestimmt durch den Humanisten Faber Stapulensis (1455-1536) in Paris, den Bischof von Meaux Guillaume Briçonnet (1470-1534) und Guillaume Farel (1489-1565) aus Gap im Dauphiné.

Jakob Faber Stapulensis
Faber Stapulensis
Guillaume Briçonnet
Guillaume Briçonnet
Guillaume Farel
Guillaume Farel

luthériens und bibliens

Da der französischen Reformation zunächst eine überragende Führerpersönlichkeit fehlte und die französische Krone an der alten katholischen Lehre festhielt, blieben die so genannten luthériens oder bibliens von Anfang an eine Minderheit.

Die französischen Könige Franz I. (1515-1547) und Heinrich II. (1547-1559) ließen die Befürworter der Reformation als Ketzer verfolgen, die Hugenotten genannt wurden.

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